Über mich

Vom Erfolg der Einfachheit


Vor der Geburt meines ersten Kindes war ich leidenschaftliche IT-Sicherheits-Expertin. Als Wissenschaftsjournalistin erklärte ich für Fachzeitschriften alles rund um große Serverfarmen, Firewalls und Verschlüsselungssoftware: Ziemlich komplexe Themen, die mit dem normalen Leben der meisten Menschen wenig zu tun haben.

2008 wurde auf einen Schlag alles anders: Unser Sohn kam früher als geplant auf die Welt und anders als viele Eltern waren wir zu dem Zeitpunkt noch ziemlich unvorbereitet. Die Geburt war schnell und unkompliziert, doch zuhause hatten wir nicht mal ein Paket Windeln.

Also mussten wir die ersten Tage ohne das „Baby-Rundum-Sorglos-Paket“ meistern. Wir trugen ihn Haut an Haut, ich stillte ihn nach Bedarf, er schlief bei seinen Eltern und gedieh prächtig. Wir kauften dann nach und nach nur das, was wir wirklich brauchten und machten einfach so weiter – ich hatte definitiv keine Lust, mich mit einem Neugeborenen in den Einkaufswahnsinn der Erstaustattungslisten zu stürzen und tausend Verpackungen aufzureißen.


Obwohl auf allen Listen stand, dass wir ohne Babybett, Kinderwagen, Flasche und Babyphon nicht überleben könnten, stellten wir fest: Doch, wir können! Und es ist sogar gut: Wir haben viel weniger Zeug in der Wohnung herumzustehen, produzieren viel weniger Müll, haben weniger Kosten und vor allem haben wir überraschenderweise ein völlig gesundes Baby!

Doch je älter unser Sohn wurde, desto nervöser wurde unsere Umgebung: „Warum stillst du ihn sofort, wenn er Hunger hat? Warum liegt der Kleine nie im Kinderwagen? Warum schläft er bei euch?“ Für Freunde und Bekannte machten wir alles falsch. Unsere Kinderärztin hingegen war bei jeder U-Untersuchung begeistert, wie wach, klug, gesund und gut entwickelt unser Kind ist. 
Viele Probleme, von denen andere Eltern berichteten, hatten wir nicht.

Ich wollte wissen, warum - und forschte nach. Als Wissenschaftsjournalistin suchte ich mir die passenden Primärquellen, wissenschaftliche Grundlagenbücher, Reviews, Langzeitstudien - mit der Erkenntnis: Für ein gesundes Baby braucht man nicht viel. 


Mein Rat heute: Vergessen Sie die langen Erstausstattungslisten. Sie brauchen den meisten Kram nicht. Sie als Eltern sind kompetent, klug und voll ausgestattet, um ein Baby großzuziehen. Denn ihr Baby braucht nachweislich in erster Linie Wärme, feinfühlige, umgehende Reaktionen und ganz viel Nähe zu seinen Bezugspersonen.

Mit meinen – mittlerweile - zwei Kindern (7 und 10), habe ich jahrelang nur das ausprobiert, was die Wissenschaft mir plausibel machen konnte. Ganz ohne Ideologie, Pädagogik oder Fanatismus. Nur die Fakten. Ganz einfach. Und es zeigt sich: Es gibt Erkenntnisse jenseits aller Erziehungsmoden, die für alle gelten. Eine Basis, die „artgerecht“ für kleine Menschenkinder ist.


Ich habe die Ergebnisse meiner Recherchen und Erfahrungen seitdem in Büchern mit vielen Eltern geteilt. Mit fast 100.000 verkauften Exemplaren sind sie mittlerweile zu Standardwerken geworden und „artgerecht - das andere Babybuch“ wird von besonders von Hebammen gerne empfohlen. Auch Kinderärzte, Krankenschwestern, Tagesmütter und zahlreiche Eltern vertrauen mir bei der Antwort auf die Frage: Was ist „artgerecht“ für kleine Menschenkinder?

 

Referenzen

 

 

 

 

„Nicolas Arbeit setzt auf die Stärken, die die Kleinen mit ins Leben bringen - ein wunderbarer Mutmacher!“

 Herbert Renz-Polster, Kinderarzt und Buchautor

 

„Nicola Schmidt haben wir für unseren wellcome-Fachtag in Berlin 2017 angefragt, weil wir uns mit Digitalisierung der Familienberatung beschäftigt haben. Nicola versteht es wie wenige, auch Fachkräften aus der „analogen Welt“ zu erklären, warum es digitale Angebote für Eltern braucht. Ein Brückenschlag, der dringend notwendig ist, wie wir auch in unserer Online-Beratung auf ElternLeben.de feststellen. Denn Eltern brauchen Unterstützung: analog und digital.“
Rose Volz Schmidt, Gründerin und Geschäftsführerin von Wellcome

 

"Nicola Schmidt macht im Bereich Elternschulung/Hebammenschulung mit ihren Kurse eine fachlich fundierte Arbeit, indem sie mir als Hebamme Hintergründe und Zahlen aus Statistik und wissenschaftlichen Untersuchungen an die Hand gibt, die meinem Erfahrungsschatz ein aktuelles, professionelleres Fundament geben.“
 Friederike Arntzen, Hebamme in Essen
 
 
„Ich nehme nur noch Frauen in die Betreuung, die Nicolas Bücher gelesen haben. Ihr aktuelles Fachwissen ist auch für uns ausgebildete Hebammen unersetzlich.“
 Klaudia Kadau, Hebamme in Berlin